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Sondermaßnahme des BMEL zur Unterstützung des Ehrenamts in der Corona-Situation

Das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat das Sonderprojekt "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern" gestartet.

Damit  sollen ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum unterstützt werden, die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen bei der Nahversorgung, insbesondere bei der Lebensmittelversorgung, unterstützen. Darüber hinaus können Initiativen finanzielle Zuschüsse für pandemie-bedingte (zusätzliche) Transportleistungen und weitere Mobilitätsaufwendungen erhalten. Mit den Fördermitteln des BMEL sollen zudem pandemie-bedingt notwendige Verbesserungen der digitalen Ausstattungen der Initiativen ermöglicht werden. Dies kann beispielsweise dabei helfen, Kontakte wegen der geltenden Regeln digital aufrecht zu erhalten, neue Freiwillige in die Arbeit einzubinden und die Abläufe unter den erschwerten Bedingungen gut zu organisieren.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE). Ziel des BULE ist es, ländliche Regionen als attraktive Lebensräume zu erhalten und dazu beizutragen, dass Menschen auch in Zukunft gut auf dem Land leben und arbeiten können. Förderfähig sind Aufwendungen zur Finanzierung mit einem Zuwendungsbetrag von mindestens 2.000 € und maximal 8.000 € (Vollfinanzierung mit 100% der förderfähigen Ausgaben, Förderzeitraum endet spätestens am 30.11.2020). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgabenbasis als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Initiativen, die Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe oder bürgerschaftliche getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen, können ab sofort bis 12. Juli 2020 in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Interessenbekundungen unter www.bmel.de/ehrenamt-versorgung  einreichen. Die Interessenbekundungen werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Anzahl der pro Landkreis antragsberechtigten Initiativen ist begrenzt. Für die Sondermaßnahme stehen ca. 5 Millionen Euro zur Verfügung. Details über das zweistufige Antragsverfahren können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.

LEADER-Förderung: Neuer Aufruf zur Vorhabensauswahl

Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen stellen für den ländlichen Raum Fördermittel aus dem europäischen Fonds ELER und dem sächsischen Fachprogramm EPLR bereit. Gefördert werden Vorhaben von Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen, Kommunen, Touristikern, Kirchgemeinden, u.a.

Das Förderverfahren ist zweistufig. Im ersten Schritt erfolgt die Beantragung der Vorhabensauswahl beim Dresdner Heidebogen. Nach Projektauswahl kann im zweiten Schritt der Fördermittelantrag beim Landratsamt Bautzen gestellt werden.

Der 12. Aufruf des Dresdner Heidebogens e.V. zur Einreichung von Anträgen zur Vorhabensauswahl für die Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie 2014-2020 ist gestartet. Antragsfrist ist der 03.07.2020, 12:00 Uhr. Themenbereiche und Beispiele zum aktuellen Förderaufruf finden Sie hier:

Handlungsfeld 4 - "Bildung"
Handlungsfeld 5 - "Nachhaltige Nutzung"
 
Weiterführende Informationen zu Verfahren und notwendigen Unterlagen finden Sie hier:
 

5. Förderaufruf zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) hat den nächsten Förderaufruf für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität veröffentlicht. Mit dem Aufruf sollen bis zu 7.000 Normal- (mind. 3,7 bis 22 kW Ladeleistung) und 3.000 Schnellladepunkte (mind. 22 kW Gleichstrom-Ladeleistung) gefördert werden. Die Anträge können bis 17.06.2020 über das easy-Online Portal (https://www.foerderportal.bund.de/easyonline/) eingereicht werden. Antragsberechtigt sind sowohl natürliche als auch juristische Personen. Der Förderaufruf soll Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz weiter schließen. Dafür kommt das webbasierte StandortTOOL zum Einsatz. Gebiete mit zu beantragenden Ladepunkten können Sie sich hier ansehen: www.zdm-emob.de/Kartendarstellung/NLPuSLP5.html. Potenzielle Standorte für Schnellladepunkte werden in dieser Karte beim Hereinzoomen auf Landkreisebene blau dargestellt.  

Im aktuellen Aufruf werden Normalladepunkte mit max. 40 % der förderfähigen Kosten, höchsten aber mit 2.500 € gefördert. Schnellladepunkte werden je nach Ausbaugebiet mit max. 50 % der Kosten gefördert. Gebiete, die in der oben genannten Karte nicht blau dargestellt werden, erhalten für Schnellladepunkte eine Förderung von max. 30 %. Die maximale Förderung beträgt bei Ladepunkten mit 22 bis 100 kW 9.000 € (12.000 € für blaugekennzeichnete Gebiete) und bei Ladepunkten über 100 kW Leistung 23.000 € (30.000 € für blaugekennzeichnete Gebiete). Der Netzanschluss an das Niederspannungsnetz wird bis max. 5.000 € und an das Mittelspannungsnetz mit bis zu 50.000 € gefördert. Die maximale Förderquoten gelten entsprechend des installierte Ladepunktes. Modernisierungsmaßnahmen (Aufrüstung und Ersatzbeschaffung) werden mit maximal 40 % bezuschusst, wobei die eben genannten Höchstquoten und -beträge je Förderkategorie entsprechend gelten.

Die genannten Förderquoten und Maximalbeträge gelten für Ladepunkte die jederzeit (7 Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag) der Öffentlichkeit zum Laden zur Verfügung stehen. Bei Ladepunkten, die mind. werktags (6 Tage pro Woche) 12 Stunden pro Tag der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, reduziert sich die Förderquote und der Maximalförderbetrag um die Hälfte.

Die Bewilligung der Förderanträge erfolgt nach einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, das heißt, je geringer die beantragten Fördermittel pro Kilowatt Gesamtladeleistung sind, desto höher ist die Chance auf Bewilligung des Antrages.

Die Ansprechpartner zu förderrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit diesem Förderprogramm sind bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Telefonnummer 04941/602-555 oder unter der E-Mail-Adresse ladeinfrastruktur@bav.bund.de zu erreichen. Technische Fragestellungen rund um die Förderrichtlinie und diesen Förderaufruf können an die NOW GmbH per E-Mail unter ladeinfrastruktur@now-gmbh.de gerichtet werden.

Den ausführlichen Förderaufruf zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität finden Sie hier.

Förderung im Rahmen des Kooperationsprogramm INTERREG Polen-Sachsen und Freistaat Sachsen-Tschechische Republik

 

Gern möchten wir Sie an die Fördermöglichkeiten aus dem Kooperations­programm INTERREG Polen-Sachsen und Freistaat Sachsen-Tschechische Republik erinnern. 
 
Im Rahmen der Kleinprojektefonds werden Maßnahmen unterstützt, die zur Inten­sivierung und Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit beitragen, insbesondere:
  • Konferenzen, Seminare, Begegnungen, Erfahrungsaustausche
  • Darbietungen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen, Gruppenaustausche (Austausch von Kinder-, Jugend-, Studenten- und Schülergruppen)
  • Bildungsmaßnahmen inkl. Sprachmodule zur Erhöhung von Sprachkompetenzen
  • Projekte der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für die Region
  • Erstellen von mehrsprachigen Publikationen und Informationsmaterialien
  • Entwicklung von gemeinsamen Informations- und Kommunikationssystemen im Grenzraum.
 
Es liegt in unserem Interesse, auch viele Vereine und Stiftungen des Landkreises Bautzen auf die Förderung aufmerksam zu machen.
 
Der Euroregion Neisse e.V. berät Sie jederzeit gern zu Ihren Vorhaben und zum Antragsverfahren. Bitte wenden Sie sich an den Geschäftsführer Markus Köhler, Hochwaldstraße 29, 02763 Zittau, Tel: 03583 575022, Fax: 03583 512517 oder Geschäftsleitung@euroregion-neisse.de / www.neisse-nisa-nysa.org