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Die Weißstorchenhorste sind besetzt - Hinweise zum Abbrennen von Feuerwerken

Informationen des Sachgebietes Ordnung und Sicherheit zum
Umgang mit Feuerwerken und damit einhergehenden Störungen wild lebender Tiere

Die allgemein verbreitete Zunahme des Abbrennens von Feuerwerken und die damit einhergehenden Störungen wild lebender Tiere sind Anlass zum Hinweis auf die aktuelle Rechtslage, insbesondere auf den Erlass des SMUL (Sächsisches Staatsmininsterium für Umwelt und Landwirtschaft) vom 28. Dezember 2006, Az. 62-8852.13/8 und des Schreibens des SMUL vom 23.01.2012:

„Nach § 39 Abs. 1 Nr. 1 BnatSchG ist es verboten, wild lebende Tiere mutwillig oder ohne vernünftigen Grund zu beunruhigen. Nach § 44 Abs. 1 Nr. 2 BnatSchG besteht zudem ein Störungsverbot für streng geschützte Tiere und Europäische Vogelarten. Das Abbrennen von Feuerwerken führt in der Regel zur Beunruhigung und ernsthaften Störung der normalen Lebensweise wild lebender Tiere, so z. B. bei der Nahrungsaufnahme, bei der Balz, beim Schlafen, Brüten, Betreuen des Nachwuchses. Derartige Störungen führen typischerweise zu sichtbaren Reaktionen, wie Flucht, Verdrücken, Angstreaktionen von Jungtieren….“

Ist die Gemeindverwaltung für die Erteilung eines Bescheides zum Abbrennen eines Feuerwerkes zuständig (Feuerwerke Klassen I oder II), werden die vorliegenden Anträge bzw. Anzeigen in der Brut- und Setzzeit vom 01. März bis zum 30. September der Naturschutzbehörde zur Anhörung gesandt. Danach prüft die Naturschutzbehörde die Einhaltung artenschutzrechtlicher Belange. Die forstrechtlichen Anforderungen und Hinweise sind Bestandteil der Stellungnahme.

„Im Rahmen der Fortschreibung des sächsischen Artenschutzprogramms „Weißstorch“ verständigten sich die Naturschutzbehörden auf negativ beeinträchtigende Einzelereignisse, welche geeignet sind, Weißstörche zu beunruhigen und zu stören. Dazu gehören Feuerwerke, die im Abstand von 1.000 Metern von besetzten Neststandorten des Weißstorchs im Brutzeitraum vom 15. Februar bis 15. September untersagt werden sollen.“

Wir weisen darauf hin, dass für den vorgenannten Zeitraum von Seiten der Gemeindeverwaltung Ottendorf-Okrilla keine Feuerwerke innerhalb der eingekreisten Gebiete genehmigt werden.

SG Ordnung und Sicherheit

Die aktuell besetzten Horststandorte des Weißstorches in der Gemeinde Ottendorf-Okrilla:

- Gebiet Röderaue zwischen Großer Röder und S 177 (Radeburger Straße) Karte
- Gebiet Lomnitzer Straße / Teichwiesenbad Karte

Den Antrag für die Durchführung eines Feuerwerks finden Sie hier.

Amtsblatt April - Korrektur Apothekennotdienst

Durch ein technisches Problem wurden die Termine für den Apothekennotdienst im Amtsblatt April fehlerhaft abgedruckt.
Den richtigen Plan für den Apothekennotdienst finden Sie hier.

Impressionen von der Sanierung des Teichwiesenbades

Oktober 2017
März 2018
April 2018

Haltestelle "Grünberg Lausaer Straße" wird ab 19.03.2018 nicht bedient

Ab dem 19.03.2018 bis voraussichtlich 27.07.2018 wird der Linienweg der Linie 317 geändert. Die Haltestelle "Grünberg Lausaer Straße" kann in diesem Zeitraum nicht bedient werden. Als Ersatz ist die Haltestelle "Grünberg Prof-Nagel-Straße" zu nutzen. Die Umleitung der Linie 308 bleibt wie bisher bestehen (bedient nur den Wendeplatz am Ortseingang aus Richtung Schönborn kommend).

Kinder und Jugendliche erarbeiten ihre Zukunftsvision für Ottendorf-Okrilla

Seit Sommer 2017 wird in Ottendorf-Okrilla an der Erstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes gearbeitet. Unter der Leitung des Planungsbüros Schubert aus Radeberg fanden bereits mehrere Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern statt, um sie aktiv in die Entwicklung und Umsetzung des Konzepts einzubinden.

Es wurde also höchste Zeit, auch die Kinder und Jugendlichen zu diesem Thema zu befragen und als Experten in eigener Sachen anzuhören.

Komplexe Planungsprozesse wie das Ortsentwicklungskonzept müssen für Kinder und Jugendliche heruntergebrochen und altersgerecht aufgearbeitet werden, damit diese sich aktiv beteiligen können. Dieser Aufgabe nahm sich die Steuerungsgruppe „Jugendarbeit in Ottendorf-Okrilla“ in der Gemeinde an.

Unter Leitung von Schulsozialpädagogin Antje Krieg starteten die Ortsforscher eine Wunschbaum-Aktion für die Oberschüler. An einem bunten Weihnachtsbaum aus Papier konnten die Jugendlichen ihre Wünsche vermerken und anhängen. Dank der Unterstützung der Oberschule konnte eine Kurzbefragung in den Klassen 5 bis 9 erfolgen.

Auch die Kinderräte der Horte thematisierten die Anliegen der Kinder in den einzelnen Ortsteilen. Innerhalb des Programms „Demokratie in Kinderhand“, an dem die Gemeinde Ottendorf-Okrilla seit August 2017 teilnimmt, führte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Workshops durch. Zuerst wurden alle Spiel- und Freizeitmöglichkeiten im Ort gesammelt. In der Kritikphase erfassten die Kinder mit Hilfe eines Meckermonsters alle Punkte, die sie in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld stören. In der anschließenden Visionsphase schrieben und malten die Kinder ihre Wünsche und Ideen für die Wunschfee auf. Aufbauend auf den Ergebnissen der Workshops fand eine schriftliche Befragung aller Grundschüler der 2. bis 4. Klasse statt.

Die meisten Vorschläge hatten die Kinder und Jugendlichen in den Themenbereichen Tourismus, Kultur, Erholung und Sport. Freizeitangebote wie Kino, Schwimmbad und Sporthalle standen bei allen Altersgruppen ganz oben auf der Wunschliste. Die jüngeren Kinder vermissten außerdem Spielplätze und Klettermöglichkeiten. Die Jugendlichen hingegen favorisierten eine Parcours- und Skateanlage.
Als wichtig erachteten die Jugendlichen zudem die Ansiedlung von mehr Drogerie- & Modegeschäften. Auch beim Thema Verkehr gab es verschiedene Verbesserungsvorschläge. So sollen die Radwege ausgebaut und die Verkehrssicherheit durch Zebrastreifen und Tempolimit optimiert werden. Aber auch auf die Umwelt wurde der Fokus gerichtet. Es sollen mehr Grünanlagen entstehen, die Sauberkeit in der Gemeinde verbessert werden und, mit Blick auf die Zukunft, soll es Tankstellen für Elektroautos und schnelleres Internet geben.

Insgesamt haben sich mehr als 500 Kinder und Jugendliche an der Befragung beteiligt. Alle Ergebnisse wurden entsprechend aufbereitet und dem Planungsbüro Schubert für das Ortsentwicklungskonzept zur Verfügung gestellt. Auf der Grundlage der Beteiligung von Kinder und Jugendlichen an dem Ortsentwicklungsplan ist es der Kommune möglich, zukunftsweisende Entscheidungen für die nachwachsende Generation zu treffen.

Schöffenwahl 2018

Im Freistaat Sachsen sind für die Amtszeit 2019 bis 2023 wieder neue Schöffen zu wählen. Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit, die bei den Amts- und Landgerichten in Verhandlungen gegen Erwachsene und gegen Jugendliche mitwirken. Ihre Stimme hat bei der Beratung und Abstimmung über das Urteil das gleiche Gewicht wie die eines Berufsrichters. Durch die Schöffen nimmt die Bevölkerung an der Rechtsprechung teil.

Schöffe kann grundsätzlich jeder werden, der am 01. Januar 2019 mindestens 25, aber noch nicht 70 Jahre alt ist, länger als ein Jahr in der Gemeinde wohnt und nicht in Vermögensverfall geraten ist. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geeignet sind, sollen nicht berufen werden. Ebenfalls soll nicht berufen werden, wer gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat oder wegen seiner Tätigkeit als hauptamtlicher oder inoffizieller Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes nach dem 31. Dezember 1975 für das Amt eines ehrenamtlichen Richters nicht geeignet ist. Schöffen beim Jugendgericht sollen Erfahrungen in der Jugenderziehung besitzen.

Ab sofort liegen in der Gemeindeverwaltung Formblätter bereit, mit denen sich interessierte Bürger für die Tätigkeit als Schöffe oder Jugendschöffe bewerben oder andere ihm geeignet erscheinende Personen vorschlagen können. Die Formblätter stehen auch auf der Homepage der Gemeinde unter der Rubrik „Aktuelles“ als PDF-Datei bereit.

Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste sind die Angaben von Geburtsnamen, Familiennamen, Vornamen, Tag und Ort der Geburt, Wohnanschrift und Beruf erforderlich.

Die Bewerbungen müssen bis spätestens 18.05.2018 bei der Gemeindeverwaltung eingegangen sein.

Der Gemeinderat Ottendorf-Okrilla wird über die Vorschlagsliste für die Schöffen voraussichtlich in der Sitzung am 04.06.2018 beschließen.

Hauptamt

Bewerbungsformular Schöffe

Bewerbungsformular Jugendschöffe

Vergabe der Sächsischen Ehrenamtskarte

Die sächsische Staatsregierung würdigt mit der Sächsischen Ehrenamtskarte das ehrenamtliche Engagement sächsischer Bürgerinnen und Bürger mit sachsenweit geltenden Vergünstigungen, zum Beispiel für den Besuch von Schwimmbädern, Schlössern und Museen.
Sie gilt für einen Zeitraum von drei Jahren, die aktuellen Ehrenamtskarten bis zum 31.12.2018. Kooperationspartner mit Ihren Angeboten finden Sie auf der Internetseite unter www.ehrenamt.sachsen.de.
Wenn Sie in Ottendorf-Okrilla wohnen, sich ehrenamtlich engagieren und Interesse an der Ehrenamtskarte haben, können Sie diese bei der Gemeindeverwaltung Ottendorf-Okrilla mit einem ausgefüllten und bestätigten Antragsformular beantragen.

Dabei müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
• Dauer des Engagements vor Antragstellung: mindestens 1 Jahr
• Mindestalter: 16 Jahre
• Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt: Freistaat Sachsen Jugendleiter können die Sächsische Ehrenamtskarte parallel zur Jugendleitercard (Juleica) erhalten.
Der Antrag wird durch die Trägerorganisation bestätigt, für die bzw. in deren Rahmen das ehrenamtliche Engagement erfolgt.

Trägerorganisationen können folgende sein:
• Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, örtliche Träger der Freien Wohlfahrtspflege,
• Kirchgemeinden,
• Politische Gemeinden, Gemeindeverbände
• Gemeinnützige Vereine und Verbände,
• Gemeinnützige Stiftungen.

Neuer Streckenfahrplan RB 33 Dresden - Königsbrück

Streckenfahrplan_Dresden_Königsbrück_RB_33.pdf (1,2 MiB)

Polizeistandort Ottendorf-Okrilla - Änderung Sprechzeiten

Zu folgenden Sprechzeiten sind die Bürgerpolizisten hier am Polizeistandort Ottendorf-Okrilla regelmäßig persönlich für Sie erreichbar:

Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr

Möchten Sie einen individuellen Termin vereinbaren?
Dann wählen Sie bitte: 03578 - 3520

Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien